Es war der Hammer, soviel vorweg!

Meine Frau hat die Jungs von Völkerball schon in Simmertal bei den Outlaws gesehen und war nur am schwärmen. Also hat Sie Karten für das Cafe Hahn am 29.03.14 in Koblenz besorgt und wir gingen hin.
Als Rammstein UraltFan war ich gespannt was mich erwartet.
Das Cafe ist Klasse. Die Parkplatzsituation vor Ort eine Katastrophe. Danke für die verständnisvollen Anwohner. Ich hatte schon etwas abenteurlich meine Karosse abgestellt.
21Uhr Licht aus, Boxen brummen und …. …. …. die „Sonne“ ging auf.

Wie geil war das denn!
Von der Linkenseite Synthy und Gitarre bekam ich nicht sooo viel mit wie von der Rechtenseite, Bass und Gitarre. Der „arme“ Schlagzeug saß im Himmel über allem, aber auch knapp unter der Decke. Da muss der Saunagang schon heftig gewese sein. Er machte seine eigene Show, wie geil 🙂

Der Sänger, ganz in Till Manier, präsent das einem die Spucke wegbeleiben konnte. Der Basser, ein Hüne von Mann, mit dunkler Kapuze aus dem zwei sehr auffällige blaue Augen einem einen Schauer über den Rücken jagen kann, hat mit seinem fünfsaiten Bass die ganze Schwitzkiste zum zittern gebracht. Und was nicht mit zitterte wurde vom Synthymann entgültig dazu gezwungen. Die Axmans haben nicht hinter dem original zurückgestanden. Die Riffs kamen knackig. Wobei der „rechte“ Gitarrist seine mühe mit dem wenigen Platz auf der Bühne hatte und immer seine Padels zwischen Bühnenrand und Monitorspeaker „quertreten“ musste. Zu aller harter Arbeit ist ihm dann noch im letzten drittel der Show eine Saite gerissen. Sau professionel weiter gerockt und die Axt in einer kurzen stillen Sequenz getauscht. Ein kleiner Bühnenengel hat sich das defekte Teil gefischt und eine neue Saite aufgezogen. Und ab ging die Luzi. Im warsten Sinne! Die Jungens haben nichts ausgelassen. In dieser kleinen Saune, Pyro ohne Ende. Flammenwerfer, Sternenregen & Explosionen, das volle Rammsteinprogramm im Clubformat. Der Sound war gut, ab und an war der Sänger schlecht zu verstehen, da hat doch nicht jemand an den Reglern gespielt. Und das ausgerechnet beo den Liedern von „Heldmaschine„. Dem Soloprojekt der Band „Völkerball„. Jedoch waren auch diese beiden Stücker so überzeugend, das ich mich sofort zum kauf der ersten Heldmaschinen CD „Heldmaschine – „Propaganda“ hinreissen lies. Und das schon vor der Pause.
So geil waren die Jungs.

Update:

Kompliment an Vökerball und Dank für die tollen 3 Stunden, mehr geht nicht!

Völkerball sind:
Stimme: René Anlauff
Gitarren : Tobias Kaiser und Björn Müller
Keyboards : Andreas Schanowski
Bass : Tilmann Carbow
Drums : Dirk Oechsle

Die CD ist toll, läuft gut rein aber „Weiter!“ sticht voll raus und ist echt der Hammersong von dem ganzen Album.

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